Positiv denken ohne Drogen

Titelfolie zu Positiv denken ohne Drogen

Letzten Freitag und Samstag hatte ich das VergnĂŒgen, am FrĂŒhjahrs-Campus der Mathema Software GmbH teilnehmen zu dĂŒrfen. Wie immer war’s spannend und interessant, danke schön!

Am Samstag habe ich mich mit einer kurzen Session „Positiv denken ohne Drogen“ revanchiert:

Positiv denken ohne Drogen
Wie Sie mit Ihrer Umgebung realistisch glĂŒcklicher werden (falls Sie wollen)
Probleme gibt es gratis, in beliebiger Menge. Sehr praktisch: hat man Probleme, bekommt der Tag Struktur – ganz ohne eigenes Zutun. Bedenklich: Ärger, Verdruss und Dilbert werden zu unkĂŒndbaren Kollegen.
Wenn Sie neugierig auf etwas Besseres sind, bekommen Sie hier ein Potpourri von Anregungen, um manche Dinge und Menschen, inklusive sich selbst, einmal souverÀner zu sehen und anzupacken.

Drei kleine AktivitĂ€ten (Fragen versenken, die Discover-Phase aus Appreciative Inquiry sowie das Wertequadrat nach Paul Helwig und Friedmann Schulz von Thun) haben den Teilnehmern offensichtlich ebenso großen Spaß gemacht wie mir.

Folien und Materialien zum Download: Positiv denken ohne Drogen (ZIP)

IT meets Business – Vortrag zur 4-Stunden-Woche

Der freundlichen Einladung der Organisatoren von IT meets Business konnte ich nicht widerstehen und habe mit einer Gruppe von IT-FĂŒhrungskrĂ€ften ĂŒber Tim Ferriss‚ Konzept der 4-Stunden-Woche gesprochen.

Tims provokanter Ausgangspunkt: die Mehrheit der Arbeitnehmer von heute könne nicht mehr auf einen Arbeitsplatz hoffen, mit dem sie dauerhaft glĂŒcklich werde. Daher seien Angestellte gut beraten, ihr Arbeitspensum zum Geldverdienen in möglichst kurzer Zeit effizient zu bewĂ€ltigen (daher der Titel „4-Stunden-Woche“). Die restliche Zeit könne man dann mit sinnvollen Dingen verbringen, die keinen Beitrag zum Einkommen leisten, aber kaum weniger anstrengend als die bezahlte Arbeit sein mĂŒssten.

Nach dem Vortrag (die Folien finden Sie im Anhang zum Download) entspann sich eine lebhafte Diskussion: Tim Ferriss‘ Buch stammt immerhin schon aus dem Jahr 2007, aus der Zeit vor der Weltwirtschaftskrise. Eine (englische) Neuauflage ist derzeit in Vorbereitung, ich bin gespannt, was Tim am Text Ă€ndern wird.

Die Folien, zum Download: 2009-12-09 IT meets Business 4HWW

Pragmatic Teams

Was fĂŒr Leute möchte man im Team haben?

Was macht ein gutes Team aus?

Es ist pragmatisch. Es hĂ€lt sich an ein paar einfache, zeitlos gĂŒltige GrundsĂ€tze:

Richtig ist, was funktioniert

Relevant ist, was in der Praxis einen spĂŒrbaren Unterschied macht. Richtig ist, was heute mit Blick auf das Ganze funktioniert. Erkenne, was bereits gut genug ist und lasse es gut sein. Es entscheidet die Teambilanz, nicht Dein Einzelerfolg.

Immer in medias res

Komm ohne Umschweife zur Sache. Denk nicht nur ĂŒber den ersten Schritt nach, tu ihn. Sorge dafĂŒr, dass Du immer mutig die Richtung Ă€ndern kannst. Hole Dir von Anfang an offenes, ehrliches Feedback, von Mensch und Maschine. Erspare Dir und dem Team unnötiges Drama und schlampiges Heldentum, es gibt genĂŒgend echte BewĂ€hrungsproben fĂŒr Deine Talente und die der anderen im Team.

Du bist nie allein

Respektiere jedes Teammitglied und respektiere das Team. Das Team ist nicht anonym, und Du bist es auch nicht. Der Kunde ist Teil des Teams, seine Erwartungen stehen aber ĂŒber Deinen. Nur ein intaktes Team gibt Energie.

Nur die Teambilanz entscheidet, und Du trĂ€gst Verantwortung dafĂŒr: was um Dich herum kaputt geht, kaputt ist oder kaputt bleibt, wird frĂŒher oder spĂ€ter Dein persönliches Problem.

Liebe und lerne Dein Metier

Hab‘ Freude daran, dass Du in jeder Minute Lehrling, Geselle, und Meister in einem bist. Es ist keine Frage des Alters oder des Status‘, sondern der Neugier, der praktischen Übung und der Erfahrung. Deinen Wert bestimmst Du jeden Tag selbst mit.

Als Lehrling ĂŒbe die Grundlagen sorgfĂ€ltig ein, lerne die Hilfsmittel kennen und befolge die Regeln. Sei klug in der Wahl Deiner Meister. Als Geselle finde Lösungen und Alternativen. Vergiss nicht, dass Du immer auch Lehrling bist. Sei klug in der Wahl Deiner Freiheiten. Als Meister, sei eine Quelle der Inspiration. Vergiss nicht, dass Du immer auch Geselle und Lehrling bist. Sei klug in der Wahl Deiner Grenzen.