Hinderniswörter

Sam Laing und Karen Greaves von Growing Agile haben vor kurzem ein paar praktische Tipps zu Impediments, also Hindernissen, auf Youtube zusammengestellt: Wie erkennt man sie? Wie kann das Team sie zusammen anpacken?

Schöner Tipp daraus: macht Euch eine Liste von Hinderniswörtern und fragt genauer nach, wenn Ihr sie öfters oder von mehreren hört. Nicht nur der Scrum Master ist dabei gefordert – jeder hat seinen blinden Fleck, oder besser: sein taubes Ohr.

Hier Sams und Karens Liste, mit den deutschen Entsprechungen:

ENDE
guessIch glaube / Wir glauben, ...
waitingIch warte / Wir warten ...
wishIch wünschte, ...
hopefullyHoffentlich...
tryIch versuche / Wir versuchen, ...
not available... nicht verfügbar / erreichbar.
busy... beschäftigt / ausgelastet damit, ...
still... (immer) noch ...
expectedIch hatte erwartet / Wir hatten erwartet, ...
thoughtIch dachte / Wir dachten, ...

Denkt man über die Wörter nach, dann erkennt man Alarmsignale für viele klassische, blockierende Fehlentwicklungen:

  • Multitasking;
  • versäumte Kommunikation;
  • fehlende Hilfsmittel;
  • PAL-Felder;
  • Selbstgefälligkeit.

Mir fallen noch weitere Hinderniswörter ein:

ENDE
not reallyeigentlich nicht / kein
who?wer?
should havehätte ... sollen
had promisedhatte versprochen, ...
stabilize... stabilisieren
officiallyoffiziell
pro formapro forma
finally / at lastendlich
temporaryvorübergehend
workaroundZwischenlösung

Das reicht schon fast für ein veritables Impediment Bingo.
Welche Hinderniswörter kennt Ihr noch?

Bildnachweis:
No Cars-1 © Ze'ev Barkan | CC BY 2.0

4 Antworten auf „Hinderniswörter“

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